Los Angeles – [–>Im Nachlass-Drama um Hayden Panettiere (†36) gibt es eine neue Wendung! Am Donnerstag wurde Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko (50) die vorläufige Vormundschaft für Tochter Kaya (11) zugesprochen. Ein wichtiger Schritt: Damit hat Klitschko die rechtliche Grundlage, um im Sinne seiner Tochter die nächsten Schritte im Nachlassverfahren einzuleiten. Der Überraschungsmoment: Kaya tauchte kurz vor der Kamera auf!
Um 10:30 Uhr Ortszeit fand im Department 600 des Stanley Mosk Courthouse eine vorläufige Anhörung statt, bei der nicht nur Wladimir Klitschko, sondern auch Tochter Kaya virtuell zugeschaltet waren.
Kaya sprach leise, aber konzentriert
BILD konnte im Gerichtssaal verfolgen, wie die Elfjährige schüchtern, aber gefasst die Fragen von Richterin Stephanie C. Santoro beantwortete. Klitschko selbst zeigte sich nicht vor der Kamera. Kaya bestätigte derweil auf Nachfrage der Richterin tapfer ihre Identität und dass sie bei ihrem Vater ist. Die Elfjährige trug ein weißes T‑Shirt, ihre Haare waren zurückgebunden. Sie sprach leise, wirkte aber unglaublich konzentriert angesichts ihrer tragischen Situation. Laut den von Klitschko eingereichten Gerichtsunterlagen (die BILD vorliegen) gilt Kaya als die alleinige Erbin von Mama Hayden Panettiere.
Ein Bild aus glücklichen Tagen: Wladimir Klitschko (damals 41), Hayden Panettiere (damals 27) und Tochter Kaya (damals 2) im März 2017
Gegenstände aus Haydens Besitz verkauft
Am Donnerstag äußerte sich auch Klitschkos Anwältin Diane Y. Park mit deutlichen Worten und erklärte, dass ihr Mandant zusätzliche Befugnisse benötige – darunter die Befugnis, Strafverfolgungsbehörden einzuschalten, um bei der „Wiederbeschaffung von Vermögenswerten“ zu helfen. Der Grund: Eine nicht zur Familie gehörende Person soll laut Klitschko Gegenstände aus Haydens Besitz verkauft haben – darunter auch Schmuckstücke der Schauspielerin (BILD berichtete).
BILD war bei der Anhörung im Stanley Mosk Courthouse in Los Angeles am Donnerstagvormittag (Ortszeit) dabei
Wladimir Klitschko geht aktuell davon aus, dass einige Stücke in einem Pfandhaus gelandet sein könnten. Doch: Dieses Pfandhaus wünscht angeblich keine Informationen herauszurücken, solange keine Polizei eingeschaltet ist.
Als vorläufiger Vormund ist der 50-Jährige nun einen Schritt weiter, die vermissten Gegenstände seiner Ex-Verlobten ausfindig zu machen. Die nächste Anhörung findet am 7. Dezember in Los Angeles statt. Die Richterin stellte jedoch schon vorab klar: Kaya muss nicht erneut erscheinen.